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Die Arbeitsbelastung im Schienengüterverkehr steigt

Nach einer Umfrage des Gesamtbetriebsrates bei DB-Cargo ist das Ergebnis eindeutig. Der Druck der Kolleginnen und Kollegen bei DB-Cargo ist enorm angestiegen. Knapp 90% der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind nicht mit den Umstrukturierungsprogrammen der Bahn zufrieden. Außerdem gibt über ein Viertel der befragten Belegschaft an, nicht mehr motiviert zu sein. Das dürfte der Unternehmensführung  nicht gefallen. Die EVG-Betriebsräte der DB-Cargo fordern die Arbeitgeberseite auf, die Arbeitsbelastungen zu reduzieren, da sonst dem Unternehmen Handlungsunfähigkeit drohe.

mobifair unterstützt diese Forderungen und unterstreicht die Ergebnisse der Befragung. In vielen Recherchen zum Thema „Faire Zugfahrten“ konnte mobifair feststellen, dass insbesondere im Schienengüterverkehr Eisenbahnverkehrsunternehmen „unkontrolliert“ unterwegs sind. „Dieser Kontrollmangel des Eisenbahnbundesamtes und der Gewerbeaufsichtsämter wird im knallharten „Billig-Bieter-Wettbewerb“ ausgenutzt,“ mahnt Helmut Diener, Vorstand von mobifair. „Wer glaubt, ein Stück Papier, auf dem Sicherheitsbescheinigung steht, biete Sicherheit, der ist fernab der Realität.“ Es sei dringend erforderlich, dass insbesondere darauf geachtet wird, dass der Zug nur von dem Unternehmen gefahren wird, das auch die Trasse bestellt und die Leistung mit eigenem Personal erbringt. „Das gilt auch für DB Cargo und ihre Tochterfirma RBH, die immer noch über 60 Prozent der Aufträge an „Dritte“ übergibt“, so Diener weiter.

Nur motiviertes Personal ist der Garant für Gute Arbeit. Motivation heißt faire und sozial geschützte Beschäftigungsbedingungen mit bester Vereinbarkeit von Familie und Beruf.