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Raus aus der „Armut“

Die Inflation macht sich bemerkbar. Laut einer Befragung der Jobseite Indeed reicht jedem dritten Arbeitnehmenden das Gehalt nicht mehr aus. Besonders betroffen sind Menschen mit einem Nettoeinkommen, das unter 2000 € liegt. mobifair spricht von 2.500 Euro.

Eine Anpassung des Lohns sollte da auf der Hand liegen, meint mobifair. Eine Lohnerhöhung von sechs bis zehn Prozent finden etwas mehr als die Hälfte der Befragten angebracht, jeder Vierte wünscht sich sogar eine Erhöhung von elf bis 15 Prozent. Dabei gibt es viele Argumente, die für eine Lohnerhöhung sprechen. Einerseits spielt die hohe Inflation eine große Rolle, aber die Befragten argumentieren auch mit ihrer eigenen Leistungsfähigkeit, der eigenen Arbeitserfahrung, einem steigenden Arbeitspensum, sowie dem Fachkräftemangel. Zu recht.

Die Arbeitgeber*innen scheinen sich hingegen kaum um einen Ausgleich der Inflation zu kümmern. Laut der Studie gab es bisher in 70 % der Fälle keine Lohnerhöhung.

mobifair macht deutlich, dass ein Beibehalten des Lohns bei dieser hohen Inflation einem Gehaltsverlust gleichkommt. Eine Minusrunde. Das ist nicht hinnehmbar und gefährdet die Marktwirtschaft. Die Kaufkraft muss gestärkt werden.

Arbeitnehmer*innen dürfen sich nicht davor scheuen, eine Lohnerhöhung deutlich einzufordern. Hier muss unbedingt ein Austausch und eine Veränderung stattfinden!

Unternehmen sollten nicht am Gehalt sparen oder ihren Angestellten gar eine Lohnerhöhung verweigern – Gute Arbeit muss fair bezahlt werden! Das gilt vor allem in Zeiten einer Inflation.