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Wenn Busfahrer*innen streiken

Die Busfahrer*innen sind zurzeit im Arbeitskampf, für mehr Gerechtigkeit auf ihren Lohnzetteln. ver.di ist im Arbeitskampf für mehr Gerechtigkeit im öffentlichen Dienst. Da geht es nicht nur um eine ehrliche und leistungsgerechte, akzeptable Bezahlung, da geht es auch darum deutlich zu machen, dass Busfahrer*innen und ihre Tätigkeit überall gleich viel wert sind.

Schluss mit Lohn- und Sozialdumping bspw. durch regionale Tarifverträge. Ein einheitlicher und allgemeinverbindlicher Tarifvertrag für ganz Deutschland ist überfällig. Dieser gilt dann für jeden Busfahrer*innen und schiebt den Lohndumpern mit ihren Billigeinsätzen einen Riegel vor. Der Verein mobifair unterstützt die Kolleg*innen aus der Busbranche und ruft zur Solidarität mit den Kolleg*innen von ver.di auf. So wie es in Bayern 56 Prozent der Bevölkerung tun. Der Arbeitskampf findet auch „im Volk“ Zuspruch. Das Verständnis für diesen berechtigten Kampf wächst. Liebe „Ausbeuter“ – Unternehmen auf der Straße, denkt darüber nach, wer seine Busfahrer*innen nicht anständig und leistungsgerecht bezahlt, den mag i.d.R. auch der Kunde nicht. Zeigt endlich Rückgrat, steht hinter den Forderungen von ver.di und zeigt, dass ihr hinter euren Beschäftigten steht. Alles was ihr diesbezüglich u.a. über eure Verbände verkünden lasst, nimmt euch schon lange keiner mehr ab. Wer für gute Arbeit schlecht bezahlt, der muss sich schämen. Und an alle Aufgabenträger gerichtet: Wer das noch mit Billigvergaben nach vorne treibt, der unterstützt die Ausbeutung und muss sich noch weitaus mehr schämen. Busfahrer*innen sind nicht nur mehr wert, sie sind sogar viel mehr wert! Traut euch endlich, es wird sich lohnen – auch für die jeweiligen Unternehmen.