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Geschäftsmodell „Bildungsgutschein“

Lokführer sind derzeit Mangelware. Nachwuchs für den Beruf auszubilden, zeigt sich daher als lukratives Geschäft. Besonders, da Job-Center entsprechende „Bildungsgutscheine“ im Wert von 20.000 Euro pro Person vergeben. Direkte Empfänger der Förderung sind vom EBA zugelassene Schulen, von denen es derzeit rund 130 gibt. Vom Kolping- Werk bis zum TÜV Nord. Doch wie gut ist diese Ausbildung? Recherchen zeigen, dass nicht in allen Fällen qualifizierte Lokführer auf den Markt kommen. Da werden schon einmal Prüfungsfragen vorab bekannt oder interne „Quotenregelungen“ getroffen. mobifair fordert vom Gesetzgeber einen einheitlichen Rahmenlehrplan mit festgelegten Ausbildungszeiten und eine Prüfungsdatenbank um Missbrauch einen Riegel vorzuschieben. Die Abschlussprüfungen müssen vor einer externen Prüfstelle abgelegt werden. Auch die Medien haben dieses Thema aufgegriffen. Am 18. September lief auf RTL ein Bericht zur Lokführer-Ausbildung mit Recherchen von mobifair.

18. September 2017: RTL – Punkt 12 (Beitrag ab Minute 21:45)