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DIE LINKE bei mobifair

Sabine Leidig, MdB und Dr. Bernhard Knierim von der Partei DIE LINKE waren vor Ort in der mobifair-Zentrale. Das Thema war Leiharbeit und Werkverträge und faire Zugfahrten. „Das ist Recherchegebiet von mobifair. Da haben wir das Know-How“, stellte Helmut Diener, Vorstand von mobifair, fest und berichtete über diese aktuellen Themen. Nach dem Verbot von Werkverträgen in der Fleischindustrie muss es nun schnell weiter gehen, fordert mobifair. Denn auch in der Bahnbranche findet immer stärker der Einsatz von Subunternehmern statt.

„Da wird zum Teil ganz frech und skrupellos abgezockt“, so Diener. „In der Tiefe mit bis zu vier Subsohlen. Jeder davon hat klebrige Finger.“ Die Beschäftigten sind die „Opfer“. Ihnen stiehlt man nicht nur den Lohn und gute Beschäftigungsbedingungen, sondern auch die Wertschätzung ihrer Arbeit. Leiharbeit und Werkverträge in dieser Form braucht niemand. Selber machen ist angesagt. Mit eigenem Personal. Insbesondere bei den Zugfahrten ist das wichtig, denn wenn man mit sicherheitsrelevanten Aufgaben unterwegs ist, dann muss man auch in dem Unternehmen beschäftigt sein, dass die Leistung fährt. Es sollte nicht mit irgendwelchen Personalen fahren, von den 111 Unternehmen in Deutschland, die „mit Lokführern handeln“. mobifair forderte eine Evaluierung der Aufgaben des Eisenbahnbundesamtes EBA. „So darf das nicht bleiben. Die Zuständigkeiten, wie die Kontrolle von Arbeitszeiten und Personaldienstleistern, gehören in die Zuständigkeit des EBA“, forderte Diener. Sabine Leidig, die auch Mitglied im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestag ist, nahm die Informationen sehr interessiert auf. Sie sagte zu, diese Themen im Bundestag stärker platzieren zu wollen. Die Fakten und Ergebnisse die mobifair erarbeitet hat, überraschten die Bundestagsabgeordnete. „Man könnte zwei, drei Tatorte mit diesem Material drehen“, stellte die Abgeordnete fest. „Ich bin beeindruckt von dem hartnäckigen Engagement für gute Arbeit, sichere Eisenbahnverkehre und soziale Mobilität. Wir werden euch nach Kräften unterstützen.“ Das nächste Treffen wird vereinbart. Es geht weiter.

v. l.: Dr. Bernhard Knierim, Dirk Schlömer, Sabine Leidig, Manuel Poblotzki und Helmut Diener