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Güter müssen von der Straße auf die Schiene

BUND und Allianz pro Schiene fordern die Bundesregierung auf, Maßnahmen zur schnellen Verringerung des CO2-Ausstoßes im Verkehrsbereich zu ergreifen. Das Klimaproblem durch den massiv zunehmenden Lkw-Verkehr dürfe nicht länger ignoriert werden, Verlagerung von Gütertransporten auf die Bahn solle forciert werden.

25 Prozent der globalen Treibhausgas-Emmissionen werden im Verkehrssektor verursacht, auch in Deutschland. BUND-Vorsitzender Hubert Weiger und Allianz pro Schiene-Geschäftsführer Dirk Flege erklärten, dass es spätestens seit dem Pariser Klimagipfel klar sei, dass eine Trendwende im Güterverkehr erfolgen müsse. Der massiv zunehmende Lkw-Verkehr gehöre zu den Hauptursachen für die in den vergangenen Jahren enorm steigenden Emissionen verkehrsbedingter Treibhausgase. Eine der wichtigsten Maßnahmen der Verkehrspolitik müsse daher mehr die Verlagerung von Gütern auf die Bahn sein. Bis 2050 müsse der Schienengüterverkehr verdoppelt werden, forderten beide Organisationen. Statt den Lkw-Verkehr durch den Einsatz von Gigalinern weiter zu unterstützen, müsse die Schieneninfrastruktur für längere Güterzüge ertüchtigt werden.