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Fernbusse wieder im Visier der Polizei

Es bleibt dabei: Gesetze sind gut, Kontrollen sind besser. Es klappt halt nicht. Die Verlässlichkeit hat seine Grenzen und nach wie vor gibt es weiter Verstöße gegen die gesetzlichen Sozialvorschriften, wie Arbeitszeit und Lenk- und Ruhezeiten.

Am zentralen Omnibus Bahnhof in Hannover kontrollierte die Polizei aktuell 17 Fernbusse und überprüfte 22 Fahrer. Das Ergebnis war ernüchternd. Fast jeder dritte Bus wies Mängel auf. Gravierender jedoch sind die Verstöße der Fahrer gegen gesetzliche Vorschriften. Es wurden 17 Verstöße gegen die Sozialvorschriften festgestellt. Die erforderlichen Ruhezeiten wurden nicht eingehalten oder die Fahrer saßen zu lange am Steuer. Diverse Male fehlte der erforderliche Arbeitszeitnachweis komplett und ein Bus wurde sogar ohne Fahrerkarte gelenkt.

Die Zahl der Verstöße bei der Kontrolle ist beachtlich. Diese Kontrollen sind unerlässlich und zeigen ihre Notwendigkeit. Hannover ist ein gutes Beispiel. Dort werden immer wieder Kontrollen durchgeführt. Diese Signalwirkung ist wichtig und geben mobifair recht. So funktioniert das System nicht. Die Anbieter für die Busfahrten müssen stärker in die Verantwortung genommen werden und die Betreiber (Partner- oder Subunternehmen), also die, die letztendlich auch die Fahrt durchführen, viel härter bestraft werden, fordert mobifair.  mobifair beharrt weiterhin auf eine Sozialmaut für den Fernbuslinienverkehr. Mehr Kontrollen heißt auch mehr Kosten. Der Verursacher muss bezahlen.