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Ein Zeichen gegen Gewalt

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG, ver.di und der DGB reagieren auf die steigende Zahl der Übergriffe in Zügen, Bussen und Bahnhöfen. Bei einer Kundgebung in Fulda auf dem Bahnhofsplatz versammelte sich eine große Anzahl an Betroffenen und Unterstützern, um ein Zeichen für mehr Sicherheit zu setzen. mobifair war dabei.

Gesamtbetriebsrat DB Regio Schiene/Bus, Herbert Mahlberg, forderte Besteller und Politik auf, für mehr Sicherheit in Bussen und Bahnen zu sorgen. „Alle Personenzüge müssen grundsätzlich mit Zugbegleitern besetzt werden und ‚schwierige Linien’ müssen mit Doppelbesetzung fahren. Die Politik muss Mittel zur Verfügung stellen und die Aufgabenträger müssen es einfordern, das ist im Moment nicht der Fall. Das Fahrpersonal ist nicht der Fußabtreter für aggressive Zeitgenossen.“

Der Landtagsabgeordnete des Landes NRW und stellvertretende Vorsitzende des mobifair-Präsidiums Dirk Schlömer sieht ebenfalls die Politik in der Pflicht. In Nordrhein-Westfalen hat man sich diese Problematik bereits angenommen. Er machte auch deutlich, dass nicht nur das Fahrpersonal betroffen sei sondern letzten Endes auch der Fahrgast. Das Sicherheitsempfinden ist gefährdet.

„Es sind nicht nur physische Angriffe. Die psychischen Folgen sind dürfen nicht unterschätzt werden. Es kann nicht sein, dass diese Übergriffe als Kavaliersdelikte behandelt werden“, stellte Mira Ball, Bundesfachgruppenleiterin Straßenpersonen- und Schienenverkehr bei ver.di und Präsidiumsmitglied bei mobifair, eindringlich fest. Die Bedrohung ende nicht am Arbeitsplatz, die Betroffenen fühlten sich auch in ihrem privaten Umfeld nicht mehr sicher.

Es war eine gelungen Kundgebungen, die ein deutliches Bild der Brisanz des Themas Gewalt gegenüber Fahrpersonal aufzeigte. mobifair war vor Ort und wird sich auch in Zukunft für die Sicherheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern engagieren.

Der „neue mobifair-Kollege“ unterstützte die Demonstranten in Fulda.

Der „neue mobifair-Kollege“ unterstützte die Demonstranten in Fulda.