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mobifair übergibt erste Spendensumme

Die gemeinsame Solidaritätsaktion von mobifair und der EVG für Vladislav Vlach trägt Früchte. mobifair-Vorstand Helmut Diener hat dem arbeitslosen Busfahrer eine erste Summe aus der Spendenaktion, die am 17. Februar in Zwiesel begann, übergeben. Diener: „Es ist beeindruckend, zu sehen, wie viel Solidarität die Menschen zeigen, wenn jemand ungerecht behandelt wird“. Vladislav Vlach nahm die Spende sichtlich gerührt entgegen und bedankte sich bei allen, die sich daran beteiligt haben.

Nachdem Vlach öffentlich über seine schlechten Arbeitsbedingungen, über unbezahlte Überstunden, Wochenendarbeit und Dumpinglohn gesprochen hatte, verlor er seine Arbeit. Gleichzeitig sorgte man dafür, dass ihn kein anderes Busunternehmen in der Region einstellt.
Seit über einem Jahr ist der Busfahrer nun ohne eigenes Einkommen.

Sein ehemaliger Arbeitgeber, das tschechische Unternehmen RDS, war zu diesem Zeitpunkt eine Tochter der Bahnbusgesellschaft Regionalbus Ostbayern GmbH. Zusätzlich zum täglichen Einsatz im Linienverkehr zwischen dem Grenzort Zelezna Ruda und Bayerisch Eisenstein musste Vlach am Wochenende Touren fahren. Über 280 Arbeitsstunden im Monat für umgerechnet 850 Euro Lohn waren keine Seltenheit. Als Strafe dafür, dass er die Wahrheit aufdeckte, bekam er ein verstecktes Berufsverbot.

Vladislav Vlach ist intensiv auf Arbeitsuche und wird dabei von mobifair unterstützt. Die Aktion läuft weiter. Schickt Fotos mit euch und dem Solidaritätsbutton an internet@evg-online.org und presse@mobifair.eu