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mobifair begrüßt Seehofers Prüfungszusage

Die Aussage von Bayerns Ministerpräsidenten Horst Seehofer in der er die Prüfung einer Direktvergabe  an die Bayerische Oberlandbahn für die Bahnstrecken des Oberlandes ankündigt, findet die Unterstützung von mobifair. Mit dem Hinweis darauf dass eine Direktvergabe rechtlich jederzeit möglich ist, hat mobifair den Vorteil einer Nutzung dieser Möglichkeit aufgezeigt. So bliebe die bisher erfolgreich operierende Bayerische Oberlandbahn (BOB) weiter im Geschäft, ohne Angst vor der Billigkonkurrenz haben zu müssen.

Die BOB ist ein seriöses Eisenbahnunternehmen und hat einen guten Ruf bei der Bevölkerung. Angesichts des auslaufenden Vertrags für die Bahnstrecken im Oberland will Ministerpräsident Horst Seehofer die Möglichkeit einer Direktvergabe ohne Ausschreibung an die BOB prüfen.

 

Das würde auch dem Willen der Bevölkerung im Oberland entsprechen, die sich mit der Leistung der BOB sehr zufrieden zeigt und dies sogar schon mit Unterschriftenaktionen dokumentiert hat.

Würde die BOB in einer Ausschreibung durch die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) – diese ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Staatsregierung – an einen der Billigstanbieter die Aufträge verlieren, müssten die BOB-Beschäftigten um ihre Arbeitsplätze bangen und mit Lohnverlusten von bis zu 30 Prozent rechnen.

„Die BEG ist dafür bekannt, ohne Rücksicht auf die sozialen Belange der Menschen die Aufträge an den billigsten Bieter zu vergeben. Das kritisieren wir seit Jahren“, sagt mobifair-Geschäftsführer Helmut Diener. Er wirft der BEG eine „Märklinisierung der Eisenbahnstrecken“ vor. Helmut Diener fordert den BEG-Geschäftsführer Fritz Czeschka auf, endlich seine „qualitätshemmende Vergabepolitik“ aufzugeben. Diener wörtlich: „Die Sichtweise des BEG-Chefs passt allenfalls zum seelenlosen Betrieb einer Modelleisenbahn, bei der es nicht um das Schicksal von Menschen und die finanziellen Belastungen der Steuerzahler geht. Ein Personalwechsel bei der Bayerischen Oberlandbahn ist nicht nötig, die machen alle einen guten Job. Hinsichtlich der BEG ist es allerdings an der Zeit, ernsthaft über einen Personalwechsel nachzudenken.“