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Euro-Zone: Generation Arbeitslos

3. April 2013 – Die Zahl der Arbeitslosen ist in den Ländern der Euro-Zone mit zwölf Prozent so hoch wie seit elf Jahren nicht mehr. Das europäische Statistikamt Eurostat verzeichnet für den Februar dieses Jahres 19 Millionen Menschen ohne Arbeit. Besonders stark betroffen ist die Gruppe der unter 25-jährigen.

Als eine „Tragödie für Europa“ hat EU-Sozialkommissar Lazlo Andor die Zahlen kommentiert. Er fordert die europäischen Staaten auf, alle verfügbaren Mittel anzuwenden, um Arbeitsplätze zu schaffen. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt in der krisengeschüttelten Euro-Zone mittlerweile bei erschreckenden 23,9 Prozent. In Griechenland und Spanien ist nach Angaben von Eurostat mehr als die Hälfte der unter 25-jährigen ohne Job, in Italien und Portugal fast ein Drittel. Zwar haben sich die Regierungschefs der EU-Länder eine so genannte „Jugendgarantie“ vorgenommen, nach der jeder unter 25 Jahren innerhalb von vier Monaten eine Arbeit oder Ausbildung erhalten soll. Wie so oft rücken aber statt konkreter Perspektiven erst einmal Geldprobleme in den Vordergrund. Für diese Selbstverpflichtung der Länder sollen sechs Milliarden Euro bereitgestellt werden. Dafür müssen sich die EU-Staaten und das Parlament aber zunächst über den mehrjährigen Finanzrahmen der Union verständigen. Andor rief die Mitgliedsstaaten auf, die „Jugendgarantie“ umgehend umzusetzen.