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mopinio – Ausgabe 1/2011

Das neue mobifair-Magazin ist auf dem Markt. Die Berichterstattung spannt sich von der Bewertung der Tariftreuegesetze bis zur Studie über den Wandel der Arbeitsgesellschaft. Besonders schlimm ist es, immer wieder neue Schweinereien aufdecken zu müssen, die sich skrupellose Zeitgenossen ausdenken, um mittels Ausbeutung ihrer Beschäftigten ans schnelle Geld zu kommen. Wie gewissenlos muss eigentlich ein Mensch sein, der schon bei der Einstellung eines Mitarbeiters darauf hinweist, dass man trotz Vollzeitjob in seinem Unternehmen von dem Geld, das man dafür bekommt nicht leben kann. „Den Rest holen Sie sich beim Sozialamt. Ihnen kann das doch egal sein, woher Sie ihr Geld bekommen“, werden die bedauernswerten Menschen aufgeklärt. Und meist kommt dann noch der Spruch: „Damit Sie über die Runden kommen, und nicht so viele Abzüge haben, gibt es die eine Hälfte des Lohns offiziell und die andere schwarz auf die Kralle.“ Ein wirklich fürsorglicher Chef, der auf diese Weise auch noch die Sozialkassen betrügt. Arbeitnehmer, die dabei nur einmal mitmachen, machen sich des Betrugs schuldig, sind ab sofort erpressbar und begeben sich in eine unheilvolle Abhängigkeit gegenüber ihres Arbeitgebers. Nicht nur deswegen ist es gut, dass es mobifair gibt, als die Anlaufstelle für entsprechende Hinweise, um all diesen Schurken das Handwerk zu legen.