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mobifair-Fairnesspreis an Konrad Szorg

mobifair-Fairnesspreis an Konrad Szorg

Konrad Szorg aus Legau im Allgäu (Security & Transport Corporation S.A.T.) wurde mit dem mobifair-Fairnesspreis ausgezeichnet.
mobifair verleiht diesen Preis an Menschen, die sich engagiert gegen Lohn- und Sozialdumping einsetzen und selbst beispielhaft in ihrem Einflussbereich den Sozialstandards einen hohen Stellenwert einräumen.

 

 

In einer Zeit, in der Lohn- und Sozialstandards immer stärker der Gier nach Profit weichen müssen, sei es besonders wichtig, sich dieser negativen Entwicklung in den Weg zu stellen, erklärte mobifair-Geschäftsführer Helmut Diener in seiner Laudatio. mobifair habe sich den Kampf gegen die soziale Eruption zur Aufgabe gemacht und zeichnet Persönlichkeiten aus, die sich vorbildlich und engagiert gegen Lohn- und Sozialdumping einsetzen.
Helmut Diener: „Konrad Szorg hat in seiner Verantwortung für das Unternehmen S.A.T. GmbH bewiesen, dass es verantwortungsvolle Unternehmer gibt, die sich mutig dem Zerfall sozialer Werte entgegenstellen“
Konrad Szorg – so Helmut Diener  – habe mit seinem persönlichen Einsatz gezeigt, dass man dem negativen Trend nicht folgen muss, um erfolgreich zu sein. Seine soziale Unternehmensphilosophie sei für die Branche und darüber hinaus vorbildlich.
Mit dem mobifair-Fairnesspreis würdigt mobifair die Anstrengungen von Konrad Szorg und der S.A.T. GmbH in einem äußerst schwierigen Umfeld.
Insbesondere wird mit dem mobifair-Fairnesspreis das große persönliche Engagement von Konrad Szorg ausgezeichnet, Lohn- und Sozialdumping nicht als Instrument im Wettbewerb zuzulassen, nur um damit die Auftragsvergabe zu seinen Gunsten zu entscheiden.
Der Großvater von Konrad Szorg – so berichtet der Geehrte – war bis zu seinem 84. Lebensjahr selbstständiger Unternehmer und der hat seinem Enkel vor rund 30 Jahren den Rat mit auf den Weg gegeben: „Denke bei allem was Du tust daran, wenn Du Deine Mitarbeiter gut behandelst, kannst Du eine gute Arbeitsleistung von ihnen erwarten. Damit sind auch die Kunden zufrieden und Du hast weniger Ärger und mehr Zeit für Dich.“
„Mit diesem Motto bin ich immer gut gefahren“, sagte Szorg in seiner kurzen Dankesansprache. Und stellte fest: „Ich bin der Meinung, dass ein Arbeitnehmer bei 180 Stunden Arbeit in Deutschland wirklich seinen Lebensunterhalt verdienen muss. Es darf nicht sein, dass er noch nach Feierabend zusätzliche Jobs oder Schwarzarbeit am Wochenende benötigt, um über die Runden zu kommen.“
Unverständnis äußerte Konrad Szorg darüber, dass Großunternehmen spezielle Kommissionen eingerichtet haben, die sich nur Gedanken darüber machen, wie sie gewachsene Strukturen und lokale Preisgefüge zerschlagen können. So sei auch zu erklären, dass es so vielen unseriösen Firmen gelänge, „in diesen Markt einzudringen und dabei Anstand und Seriosität auf der Strecke bleiben“.
So gebe es Firmen, bei denen die Mitarbeiter in Bratislava angeworben werden, hier in Deutschland für einen ganzen Tag harter Arbeit lediglich 30 Euro verdienen, wochenlang im Auto schlafen und sich im Hallenbad waschen. Es sei nicht zu verstehen, dass so etwas Menschenunwürdiges bei uns in Deutschland rechtens sein könne.