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Internationale Zusammenarbeit gegen Lohndumping

22.Januar 2013 – Die Ausbildungsstandards, der Arbeitsschutz und der Schutz vor Lohn- und Sozialdumping im grenzüberschreitenden Verkehr standen im Mittelpunkt eines Fachgespräches, an dem Karl-Heinz Zimmermann und Helmut Diener von mobifair auf Einladung der Gewerkschaft FNCTTFEL Landesverband in Luxemburg teilnahmen.

Die FNCTTFEL vertritt in Luxemburg die Interessen der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst und bei der Eisenbahn und seit dem letzten Jahr Mitglied von mobifair. Ihr Präsident Guy Greivelding, der auch Präsident der Sektion Eisenbahn in der Europäischen Transportarbeiter-Föderation (ETF) ist, betonte die internationale Notwendigkeit von mobifair und forderte europaweite Verpflichtungen für Kontrollen im Eisenbahnverkehr. In einem Vortrag vor dem Bundesvorstand der FNCTTFEL berichtete mobifair-Geschäftsführer Helmut Diener von den Rechercheergebnissen im Bereich der „grauen“ Lokführer, die unkontrolliert grenzüberschreitend unterwegs sind, von gravierenden Arbeitszeitverstößen und von unseriösen Angeboten meist aus den osteuropäischen Ländern, mit Werkverträgen Lohndumping zu betreiben. Alle Beteiligten waren sich einig, dass hier „die Türe zugeschlagen werden muss“. „Wir dürfen nicht länger zusehen, wie wichtige Berufe zerstört werden und die Sicherheit im Bahnbetrieb mit den Füßen getreten wird“, betonte Greifelding. Deshalb will die Sektion Schiene der ETF schnelle Aktivitäten auf dem Weg bringen. Karl-Heinz Zimmermann, Geschäftsführer der mobifair GmbH und Chef der Eisenbahner in der SPD(AfA), hat eine Initiative für eine bessere Zugverbindung von Luxemburg nach Köln und Frankfurt angestoßen. Zusammen mit den Vertretern aus Luxemburg wird man sich in Trier mit Vertretern der Landesregierung Rheinland-Pfalz, der Stadt Trier und Abgeordneten treffen. „Die Fahrt mit dem Zug von Frankfurt nach Luxemburg und zurück war eine Odyssee. Dreimal umsteigen und besonders im Regionalzug viel Schmutz und kalte Innenräume. So verbindet man keine Metropolen von Nachbarländern. Da muss man sich ja schämen“, betonte Zimmermann.