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Keine Billiglöhne für Busfahrer

3. April 2012 – Ein klares Bekenntnis zu Lohn – und Sozialstandards fordert mobifair von Firmen, die im liberalisierten Fernbuslinienmarkt agieren wollen. In einem Schreiben an den Initiator der Deutschen Bus-Allianz (BDA) ruft Helmut Diener dazu auf, fairen Wettbewerb durch soziale Arbeitsbedingungen zu ermöglichen.

Um im neuen Markt der Fernbuslinien schlagkräftiger auftreten zu können, haben sich rund 100 mittelständische Busunternehmen zur Deutschen Bus-Allianz zusammengeschlossen. Als Netzwerk will man damit die Marktchancen gegen Großunternehmen stärken. mobifair-Geschäftsführer Helmut Diener hat sich an den Initiator der Allianz, Gunther Mörl von Alpha Coaching, gewandt und fordert im Sinne eines fairen Wettbewerbs eine klare Aussage zur Anerkennung von Lohn- und Sozialstandards. „Das hohe Gut im Mittelstand müssen die Beschäftigten bleiben“, schreibt Diener. Qualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit repräsentativen Lohnstrukturen müssten wichtig bleiben.

mobifair befürchtet mit der Freigabe des Fernbuslinienverkehrs Lohndumping im großen Stil. Bereits jetzt werden nach Recherchen des Vereins von deutschen Firmen Arbeitnehmer aus Billiglohnländern auf grenzüberschreitenden Strecken eingesetzt. Lohnunterschiede von über 50 Prozent sind dabei keine Seltenheit.

„Diesem Treiben muss Einhalt geboten werden“, sagt Diener. In seinem Schreiben appelliert er: „ein zukunftsträchtiges Geschäftsfeld muss mit zukunftsträchtigen Arbeitsplätzen aufgebaut werden. Bitte helfen Sie mit, dass Konzessionsvergaben auch die erreichen, die mit Anstand und Respekt Lohn- und Sozialstandards begegnen“.