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Nein zur Gigaliner-Irrfahrt der Bundesregierung

9. November 2011 – „Mittelfranken droht das Verkehrschaos“ sagt der Nürnberger SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Burkert zum heutigen Kabinettsbeschluss über den so genannten Gigaliner-Feldversuch, den er als „verkehrspolitisch falsch“ bezeichnet.

„Nun ist es raus: Lang-LKW werden vom Kabinett gebilligt und künftig per Ausnahmeverordnung über deutsche Straßen rollen“, sagt Burkert. Für ihn bleibe es fragwürdig, den Feldversuch mit 25,25-Meter langen Transport-Dinos am Bundesrat vorbei zu erzwingen. Schließlich spreche sich die Mehrheit der Bevölkerung und der Länder gegen diesen Versuch aus. Nur weil hier noch mal juristisch nachgebessert wurde, bedeute das noch lange nicht, dass die SPD-Bundestagsfraktion das Vorgehen gutheiße. In der fünfjährigen Probephase wären die Nürnbergerinnen und Nürnberger ab 2012 von den Monster-LKW auf der A6, A3 und A9 sowie auf der A73 stark betroffen, erklärt der Abgeordnete. Für ihn sei klar, dass solche Riesen-Laster auf unseren Straßen nichts zu suchen haben! „Sie gefährden die Verkehrssicherheit, denn größere Fahrzeuglängen bringen per se längere und risikoreiche Überholvorgänge und im schlimmsten Fall schwerere Unfälle mit sich. Die Abnutzung und Schädigung von Brücken und Straßen durch die Monstertrucks wird noch zunehmen, was wiederum zu noch mehr unfallträchtigen Baustellen und Verkehrsbehinderungen führt“, so Burkert weiter.

Gigaliner seien die falsche Weichenstellung in der Verkehrspolitik. Mehr Güter weg von der Straße auf die Schiene und Wasserstraße müsse das Gebot der Stunde heißen. Burkert: „Sonst droht uns bald ein Verkehrsinfarkt.“