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mobifair: Ausbeutung von Leiharbeitern beenden!

Der DGB hat am 24. Februar 2011 zu einem Aktionstag „Leiharbeit“ aufgerufen. mobifair unterstützt die Forderungen des DGB und verlangt vom Gesetzgeber ein schnelles Handeln, um diese Ausbeutung von Beschäftigten zu beenden. „Menschen sind keine Ware“, so mobifair-Geschäftsführer Helmut Diener, „die Leiharbeit wurde in Deutschland zu einem „Schmuddelwerkzeug“ mancher dubioser Unternehmen. Dem muss Einhalt geboten werden.“ Bereits 2008 hat sich mobifair mit dem Thema in einem Projekt befasst und Forderungen genannt. So auch zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG).

Unter anderem:

  • Uneingeschränkte Anwendung des „equal pay“ für einen gleichen Lohn für gleiche Arbeit vom ersten Tag an.
  • Wiedereinführung des Wiedereinstellungsverbotes, um auszuschließen, dass der Verleiher Arbeitsaufträge durch Kündigung beendet und den Leiharbeiter innerhalb von drei Monaten wieder einstellt.
  • Begrenzung der Verweildauer auf drei Monate.
  • Einführung von allgemeinverbindlichen Mindestlöhnen.
  • Präqualifizierung von Leiharbeitsunternehmen, um den Nachweis für einen ordentlichen Umgang mit Lohn- und Sozialstandards abzufordern.
  • Starke Kontrollen mit hohen Strafen für Verstöße gegen die Regeln der Leiharbeit.
  • Eine betriebliche Beschränkungsquote der Leiharbeit in den Unternehmen von höchstens vier Prozent.
  • Eine Stärkung der Mitbestimmung der Betriebsräte für die Zustimmung zur Einstellung von Leiharbeitern.

Der saubere Umgang mit dem Einsatz von Leiharbeitern ist Bestandteil eines fairen Wettbewerbs. Ein Zweiklassensystem am Arbeitsplatz darf es so nicht länger geben.