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mobifair-Fairnessabkommen: Unmissverständliche Ansage an die Subunternehmen

mobifair-Fairnessabkommen:
Unmissverständliche Ansage an die Subunternehmen

Mit der Unterzeichnung des mobifair-Fairnessabkommens für die Bereiche Gleissicherung, Fahrzeugreinigung, Infrastrukturelles Management und Sicherungsdienstleistungen erwarten die Deutsche Bahn und die Unterzeichner des Abkommens eine strikte Einhaltung von Lohn- und Sozialstandards von allen Unternehmen.

Hierzu erklärte der Vorstand Personal der Deutschen Bahn, Ulrich Weber: „Lohn- und Sozialstandards sind für die Deutsche Bahn Voraussetzung für fairen Wettbewerb und im Interesse der Beschäftigten. Mit dem Abkommen machen wir deutlich, dass wir deren strikte Einhaltung auch von allen Subunternehmen in allen relevanten Branchen erwarten. Regelkonforme Beschäftigungsbedingungen sind Grundlage der Rahmenverträge, die auch bei unseren Vertragspartnern und Subunternehmen eingehalten werden müssen. Hier geht es um die Interessen der betroffenen Beschäftigten und um die Qualität der für die DB erbrachten Leistungen.“

Das Fairnessabkommen gelte als klares Signal an die Unternehmen, die sich auf Ausschreibungen der Deutschen Bahn bewerben. mobifair-Geschäftsführer Helmut Diener erklärte, dass Schluss damit sein müsse, dass jene Unternehmen, die Lohn- und Sozialstandards achten, von denen aus dem Markt gekegelt werden, die rigoros ihre Beschäftigten ausbeuten. „Wer mit Dumpinglöhnen arbeitet und die Sicherheit durch Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz gefährdet, hat in diesem Markt nichts mehr verloren“, sagte Diener. Gleiches gelte für Unternehmen die mit „versteckten“ Personaleinsätzen von osteuropäischen Arbeitnehmern ihren Raubbau an fairen Löhnen und Arbeitsbedingungen fortsetzten. Zudem müsse der Einsatztourismus ein Ende finden.

Zum weiteren Vorgehen erklärte mobifair-Geschäftsführer Helmut Diener: „mobifair wird eine Rankingliste erstellen und die Unternehmen im Sinne des Fairnessabkommens bewerten. Recherchierte Verstöße werden sofort dem Auftraggeber gemeldet, der ein schnelles Handeln zugesichert hat. Verstöße gegen geltendes Recht wird mobifair auch in Zukunft anzeigen.“

Es müsse weiterhin Ziel der Gewerkschaften bleiben, schnellstmöglich angemessene und allgemeinverbindliche Tarifverträge für die Branchen durchzusetzen.

Hinweise auf Unternehmen, die sich nicht an das das Fairnessabkommen halten, nimmt mobifair unter Wahrung der Vertraulichkeit entgegen.