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Neues aus Dresden

Das dubiose Unternehmen in Dresden droht den betroffenen Lokführer-Kollegen weiter. Sie sollen noch eine höhere anteilige Summe für ihre Ausbildung zahlen. Diese Ausbildung war notwendig, damit die Vorgaben für die Zugfahrten in Deutschland eingehalten werden. Das sollte Sache des Arbeitgebers sein und rechtfertigt in keinster Weise, dass man diese Kosten auf den Arbeitnehmer überträgt! Schon gar nicht, wenn dieser ungerechtfertigt gekündigt wird oder aus Gründen schlechter Beschäftigungsbedingungen das Unternehmen verlässt. Die Grundlage für die unberechtigte Forderung sollte ein Fortbildungsvertrag sein. In diesem Vertrag werden Ausbildungskosten in einer Höhe von über 40.000 Euro für die komplette Zusatzausbildung genannt. Über 30.000 Euro fordert der Geschäftsführer des Unternehmens von den Kollegen zurück. Was für ein Wucherpreis für eine Teilausbildung! Man sollte sich schämen, solche Rechnungen zu stellen und vielmehr über eigene Fehler nachdenken.

Die betroffenen Kollegen wurden mit großer Erwartung nach Deutschland „gelockt“ und mussten dafür viel Geld an einen Personalvermittler bezahlen. Am Ende wurden sie an ein Unternehmen weitergereicht, dass sich nach unserer Meinung mit Verträgen, Zusatzverträgen und Änderungsverträgen die Unwissenheit der Kollegen und deren Glauben an eine gerechte Arbeitswelt in Deutschland zu Nutzen machte. Wir sagen: Es reicht, hören Sie auf damit und lassen Sie die Kollegen in Ruhe! Die Kollegen, die sowieso schon durch den Krieg in ihrem Heimatland in großer Sorge um ihre Familien und Freunde sind. Ein guter Arbeitgeber, der seine Beschäftigten mit Respekt und Wertschätzung behandelt, für den gute Beschäftigungsbedingungen ein Selbstverständnis sind, der hat auch keine Probleme damit, seine Mitarbeiter im Betrieb zu halten.

Unser Appell an das Unternehmen: Geben Sie uns Bescheid, wenn Sie bereit sind im Verkehrsmarkt als vorbildliches Unternehmen aufzutreten. Nach unserer Meinung sind Sie das nicht. Vor allem so nicht!

Viele fragen mobifair warum wir den Namen der beteiligten Unternehmen nicht nennen. Bisher haben wir uns zurückgehalten, aber wer weiß wie lange das noch geht.