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EVG-Lokführer*innen fordern mehr Schutz vom EBA

„Wir fordern das EBA auf, uns als Lokführer vor solchen Unternehmen zu schützen…“, verlangen die Lokführer*innen der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft von ihrer Bundesbehörde.

Nicht lange ist es her, da musste mobifair feststellen, wie ein Bahnunternehmen mit Sitz in Dresden, Lokführer*innen aus Osteuropa ausbeutet. Menschen, die mit voller Hoffnung nach Deutschland kommen und auf eine gute Zukunft mit guter Arbeit hoffen. Leider werden nicht selten, mit Unterstützung anderer dubioser Helfer-Unternehmen, Lokführer aus Osteuropa nach Deutschland gelockt. Dort werden sie ausgebeutet und erhalten für das Berufsbild unangemessene Arbeitsverträge. Das geht natürlich nicht spurlos an mobifair vorbei. Auch die EVG- Lokführer*innen sind bestürzt über die Machenschaften des Bahnunternehmens in Dresden und äußern jetzt klare Forderungen. Es ist beschämend, dass die hier zuständigen Behörden ihrer Kontrollpflicht nicht nachkommen und bislang noch nicht gehandelt haben. Zusammen mit den Lokführer*innen der EVG fordern wir das Eisenbahn-Bundesamt dazu auf, diese Geschäftsmodelle zu beenden. Es darf keinen Handel mit Lokführer*innen geben. Wer gegen Regeln verstößt, gehört auf das Abstellgleis. Sichere Zugfahrten sind nur mit tarifgeschützten Beschäftigungsbedingungen möglich. Wer einen Zug fährt, muss das mit dem eigenen Personal tun. Alles andere darf in der Branche Eisenbahn nicht länger geduldet werden. Politik und Behörden: Handelt endlich! Solche Unternehmen beschädigen das Ansehen der Branche und des Arbeitsmarktes.

mobifair ist in Dresden noch lange nicht fertig. Der Verein bleibt dran und steht in enger Solidarität mit den betroffenen Lokführer*innen und dankt gleichzeitig allen Unterstützern, die sich dabei anschließen.