Zoll und mobifair suchten Gleisbaustellen auf, bei denen der Verdacht besteht, dass die dort eingesetzten Firmen gegen bestehende Gesetze verstoßen.
mobifair und Zollfahnder aus Kempten überraschten morgens in der Nähe von Kempten eine Gleisbau-Sicherungsfirma. Bei der Überprüfung der Arbeitspapiere der Sicherungsposten wurde festgestellt, dass der in Bayern für diese Branche gesetzlich festgelegte Tariflohn nicht bezahlt und deutlich unterschritten wird. Für mobifair ist das ein klarer Fall von Lohn- und Sozialdumping.
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| Überraschungsbesuch von Zoll und mobifair auf einer Baustelle in der Nähe von Kempten. |
Großes Interesse zeigte der Zoll an der Entrichtung der Sozialabgaben durch den Arbeitgeber. Hierzu werden nun eingehend die Betriebsbücher des Firmengeflechts überprüft.
mobifair-Geschäftsführer Helmut Diener erklärte gegenüber der Presse, dass der Auftraggeber für diese Baustelle unverzüglich von mobifair über die aufgedeckten Missstände informiert worden sei. Er kündigte weitere derartige Aktionen mit Gewerbeaufsichtsämtern und Zoll an.
Ein vorrangiges Ziel von mobifair ist es – so Diener – die Auftraggeber, also die Vergabestellen solcher Arbeiten, zu sensibilisieren und bei wiederholter Vergabe an dubiose Firmen auch öffentlich anzuprangern. Es könne nicht sein, dass immer wieder beteuert werde: „Mit uns gibt es kein Lohn- und Sozialdumping“, die Aufträge aber nur an einschlägig bekannte Billigstanbieter vergeben werden. „mobifair wird dafür sorgen, dass in dieser Branche schon bald ein anderer Wind bläst“, sagte Diener.






