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Sozialcharta unterzeichnet

Das französische Luftfahrtunternehmen Air France-KLM hat eine Sozialcharta verabschiedet, die die Rechte und Beschäftigungsbedingungen seines gesamten Personals schützt und Fluggesellschaften weltweit ein Modell für beispielhafte Beschäftigungspraktiken bietet. Die Charta beruht auf einer Vereinbarung zwischen Air France-KLM (AF-KLM) und dem Europäischen Betriebsrat (EBR) und wurde von einem Vertreter der AF-KLM, von ETF-Generalsekretär Eduardo Chagas und EBR-Vertretern unterzeichnet.

 
Air France als Vorreiter einer
Sozialcharta im Flugverkehr

Sie verpflichtet AF-KLM, Mitglied der globalen Flugallianz SkyTeam, zur Achtung und Einhaltung internationaler und EU-interner Sozialgesetze, zur Förderung von Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz, zur Unterstützung der Erwerbsfähigkeit und zur Berücksichtigung der in kollektiven und individuellen Verträgen festgelegten Gehälter und Leistungen. Das Papier gilt auch für alle von AF-KLM beauftragten Subunternehmen und unterstreicht die Verpflichtung zur Förderung des sozialen Dialogs und zur Konsultation der Beschäftigten.

Die Charta bietet ein gutes Praxismodell für andere Fluggesellschaften weltweit. Sie ist eine Vorlage für andere Mitglieder der SkyTeam-Allianz. Die Internationale Transportarbeiter-Föderation (ITF) hofft, dass Vereinbarungen dieser Art nicht auf diese Fluggesellschaft beschränkt bleiben, sondern von Airlines in der ganzen Welt aufgegriffen werden.

Man darf gespannt sein, welche Möglichkeiten diese Vereinbarung der ITF im Hinblick auf die laufende Organisationskampagne für das Kabinenpersonal bei Delta Airlines, einem weiteren SkyTeam-Mitglied, eröffnet.

Der Europäische Betriebsrat wird die Umsetzung der Charta überwachen.