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Projekt R - Güterverkehr

Mit der Umsetzung der der EU Richtlinie 91/440/EWG in der Bahnreform von 1994 wurde der Schienengüter-verkehrsmarkt in Deutschland liberalisiert. Die vormalige Monopolstellung der Deutschen Bundesbahn / Deutschen Reichsbahn für den überregionalen Schienengüterverkehr wurde gebrochen und neue Eisenbahnverkehrsunternehmen traten auf den Markt.

Aktuell verfügen in Deutschland 341 Unternehmen über eine Erlaubnis, Schienengüterverkehrsleistungen erbringen zu dürfen.

Die Auswirkungen der Liberalisierung des Schienengüterverkehrsmarktes auf die Beschäftigungsverhältnisse sind bisher kaum untersucht worden. Hier setzt das mobifair-Projekt „Güterverkehr" an. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, ob sich die unterschiedlichen Beschäftigungsbedingungen auf den Wettbewerb auswirken bzw. ob sich Güterbahnen über Lohn- und Sozialdumping Wettbewerbsvorteile verschaffen. Diese Vermutung besteht.

Um dem nachzugehen, gilt es die Anbieter auf dem Schienengüterverkehrsmarkt genauer zu analysieren, ihre strategischen Ausrichtungen, gesellschaftsrechtlichen Verflechtungen sowie ihr Geschäftsmodell darzulegen und schließlich den tatsächlich angewandten Beschäftigungsbedingungen nachzuspüren. Dazu gehört auch, möglichst weitgehend die Lohn- und Sozialstandards zu erfassen, um beurteilen zu können, in welchem Rahmen Lohnunterschiede wettbewerbsrelevant sind.

Ziel ist es, daraufhin zu wirken, dass hier Rahmenbedingungen etabliert werden, die einen fairen Wettbewerb gewährleisten und Wettbewerbsverzerrungen aufgrund von Lohn- und Sozialdumpingstrategien grundsätzlich ausschließen.

Sollte Sie Fragen, Hinweise, Informationen oder Anregungen sowie Anmerkungen zu unserem Projekt haben, dann wenden Sie sich bitte an:

Abteilung Projekte und Recherche

mobifair
für fairen Wettbewerb in der Mobilitätswirtschaft e. V.
Westendstr. 52
60325 Frankfurt/Main

Tel. : (069) 27 13 99 66
Fax: (069) 27 13 99 67 - 7


E-Mail: info@mobifair.eu

 

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